Problem beim Bremsen aus hohen Geschwindigkeiten

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      Ich grab' das mal wieder aus, hatte die letzten Wochen nämlich dasselbe Problem und nun die Ursache gefunden.
      Meine ATE Scheiben und ATE Ceramic Beläge vorn habe ich jetzt nach 125oookm Nutzungsdauer erneuert. Um Ostern hatten die Beläge noch ca. die halbe Stärke, sah also so aus als ob die noch 200oookm Nutzungsdauer erreichen.
      Die letzten Wochen gab es aber beim Bremsen verstärkt Vibrationen. Beim Wechsel jetzt zeigte sich einer der 4 Beläge hatte nur noch 2mm Belagstärke.
      Genau an diesem Belag ist der Kleber zwischen Belag und Träger auf ca. der Hälfte nicht mehr vorhanden. Wenn man da Druck drauf ausübt, federt der Belag:

      Aber 125oookm ist auch nicht schlecht, die originalen haben nur 100oookm gehalten.
      Mondeo Turnier 2.0 FFV Titanium, Thunder, ACC, IVDC, Bi-Xenon, KeyFree+PowerStart, Alarmanlage, Solarreflect, PDC vorn u. hinten, TPMS, Sitzklima, Luftqualitätsmesser+kühlbares Handschuhfach, Sony-6CD, Bluetooth-FSE incl. S&C, Außenspiegel anklappbar, silberfarbene Dachreling, Notrad incl. Wagenheber

      Selbsteinbau: Rückfahr- u. Front-Kamera mit 9" TFT-Monitor in der Sonnenblende, Ambiente-Beleuchtung in den Türgriffmulden, Rückstrahler an allen 4 Türen beleuchtet

      Baumonat 10/2008
      Hm...
      Der Werkstattmeister der freien, der mir die ATE-Ceramic einbaute, meinte:
      "Wollen Sie wirklich die? Die sind aber schneller runter.". Konnte ich nach allen Berichten hier aber nicht glauben und sagte "Egal - Hauptsache, kein Bremsstaub mehr". Aber von Ostern bis heute um die Hälfte finde ich jetzt schon gewaltig viel.
      Mk5 2.0 TDCi 180 PS AWD Powershift Titanium X

      linza4 schrieb:

      Hm...
      Der Werkstattmeister der freien, der mir die ATE-Ceramic einbaute, meinte:
      "Wollen Sie wirklich die? Die sind aber schneller runter.". Konnte ich nach allen Berichten hier aber nicht glauben und sagte "Egal - Hauptsache, kein Bremsstaub mehr". Aber von Ostern bis heute um die Hälfte finde ich jetzt schon gewaltig viel.

      Du hast schon gelesen das er mit den Dingern 125.000km gefahren ist. Da hast du schon die zweiten von Ford drinn :D
      Wenn man tot ist, ist das für einen selber nicht schlimm, weil man ja tot ist ... schlimm ist es für die anderen .... genauso ist das übrigens wenn man doof ist! :D
      Hallo zusammen,

      ich habe seit ein paar Wochen exakt das selbe Problem festgestellt mit dem Wackeln des Landrades bei starkem Herunterbremsen von hohen Geschwindigkeiten.

      Es sind bei mir erst dieses Jahr im April alle 4 Scheiben und Beläge beim Fordhändler mit Originalteilen gemacht worden.
      Seit dem sind wir so um die 10.000 KM gefahren im -- sage ich mal: Oma Stiel -- . Also keine Ahnung ob das Problem schon viel früher da war.

      Seit ein paar Wochen muss ich mal wieder etwas weiter am Stück und deswegen auch mal was schneller fahren mit allen Konsequenzen. Und da fiels mir auf.

      Dummerweise habe ich auch gleichzeitig damals neue Felgen und Reifen drauf gemacht, so dass ich es nicht eindeutig auf was schieben kann.

      Ne kurze Sichtprüfung der Bremsen und Scheiben zeigte erst mal nix auffälliges wegen Rissen oder Verfärbungen.

      Ich dachte mal jetzt wechsel ich mal auf die Winterreifen vorne und schau mal, obs damit auch ist, um auszuschließen obs die neun Reifen und Felgen sind. (Mit den Winterreifen hatte ich das auf jeden Fall nie und da habe ich definitiv schon öfters voll in die Eisen gehen müssen seit ich die habe - und keine solchen Probleme gehabt)

      Glaubt Ihr es gibt da Chancen dem Freundlichen hier so in der Art zu kommen --> Was habt Ihr denn da gemacht. Mit den alten Scheiben und Klötzen waren jahrelang keine Probleme und nun mit den neuen auf einmal sowas ...

      Ich hatte sowas noch nie, darum wirklich keine Erfahrungen damit wie man am besten vorgehen sollte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Gruemel71“ ()

      von linza4:
      Aber von Ostern bis heute um die Hälfte finde ich jetzt schon gewaltig viel.

      Die Erfahrung, dass sie sich sehr langsam abnutzen und dann auf einmal schneller, habe ich bei den ATE-Ceramic Belägen hinten auch gemacht, nur da hat nichts gerubbelt und vibriert. Beim Reifenwechsel sahen alle 4 Beläge noch gut aus (ca. hälftig) und nach 3 Monaten quietschte es und ein Belag innen war am Ende. Habe dann nur die 2 Beläge der einen Seite hinten erneuert, da die der anderen Seite immer noch genauso aussahen (hälftig abgenutzt) und 1.5 Monate später quietscht plötzlich die andere Seite: Belag innen am Ende.
      Gehalten haben sie 80ooo bzw. 83oookm. Das ist für hinten vollkommen OK, die originalen haben zuvor 75oookm gehalten.
      Aber es scheint eine Besonderheit der Ceramic-Beläge zu sein, dass sie sich sehr lange nur gering abnutzen und zum Schluss geht es auf einmal ganz schnell.
      Nur das mit dem Vibrieren und dem Auflösen des Klebers diesmal vorn ist hoffentlich 'ne Ausnahme. Da ich nicht weiß, ob die Scheibe doch einen weg hat, habe ich vorn auch die Scheiben mit erneuert. Hinten gab's nur neue Beläge.
      Was die schnelle Abnutzung zum Schluss betrifft, da ist es gut, dass die Scheiben außen einen kleinen Grad entwickeln: an dem Grad beginnt das Quietschen und dann hat man noch ca. 0.5mm, reicht grad für Bestellen und selber einbauen. Aber als Normalo, der die Bremsen in der Werkstatt machen lässt und den Termin dafür etwas planen will, wird das mit den ATE-Ceramic evtl. dann schwieriger.
      Zumindest bei mir habe ich diese plötzliche Abnutzung nun bei allen Ceramic-Belägen so beobachten können (genau genommen bei 3 von 4 Rädern, vorn habe ich wegen der neuen Scheiben diesmal natürlich gleich alles neu gemacht).
      Es betraf immer die inneren Klötze, die auf der Bremszylinderseite.
      (Ist diesmal etwas länger geworden, ist aber auch ein interessantes Thema, da ich die Ceramic-Beläge auch das erste Mal fahre.)
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      Baumonat 10/2008

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „gobang“ ()

      Gruemel71 schrieb:

      Hallo zusammen,

      ich habe seit ein paar Wochen exakt das selbe Problem festgestellt mit dem Wackeln des Landrades bei starkem Herunterbremsen von hohen Geschwindigkeiten.

      Es sind bei mir erst dieses Jahr im April alle 4 Scheiben und Beläge beim Fordhändler mit Originalteilen gemacht worden.
      Seit dem sind wir so um die 10.000 KM gefahren im -- sage ich mal: Oma Stiel -- . Also keine Ahnung ob das Problem schon viel früher da war.

      Seit ein paar Wochen muss ich mal wieder etwas weiter am Stück und deswegen auch mal was schneller fahren mit allen Konsequenzen. Und da fiels mir auf.

      Dummerweise habe ich auch gleichzeitig damals neue Felgen und Reifen drauf gemacht, so dass ich es nicht eindeutig auf was schieben kann.

      Ne kurze Sichtprüfung der Bremsen und Scheiben zeigte erst mal nix auffälliges wegen Rissen oder Verfärbungen.

      Ich dachte mal jetzt wechsel ich mal auf die Winterreifen vorne und schau mal, obs damit auch ist, um auszuschließen obs die neun Reifen und Felgen sind. (Mit den Winterreifen hatte ich das auf jeden Fall nie und da habe ich definitiv schon öfters voll in die Eisen gehen müssen seit ich die habe - und keine solchen Probleme gehabt)

      Glaubt Ihr es gibt da Chancen dem Freundlichen hier so in der Art zu kommen --> Was habt Ihr denn da gemacht. Mit den alten Scheiben und Klötzen waren jahrelang keine Probleme und nun mit den neuen auf einmal sowas ...

      Ich hatte sowas noch nie, darum wirklich keine Erfahrungen damit wie man am besten vorgehen sollte.


      Lass das auf alle Fälle überprüfen. Auch solche Teile können einen Schlag weghaben.
      Wenn man tot ist, ist das für einen selber nicht schlimm, weil man ja tot ist ... schlimm ist es für die anderen .... genauso ist das übrigens wenn man doof ist! :D
      Ich hab das seit knapp 60000 km, seit ich die günstigen Originalscheiben vom Ford Teileprofi bei Ebay verbaut habe. Hab iwie den Eindruck, das die 5.Wahl oder sowas waren.

      Aber da ich eh vorausschauend und maximal 130 km/h fahre, stört es mich nicht weiter. Ist aber eindeutig eine Unwucht in einer Scheibe, da man es beim langsamen Ausbremsen bis zum Stand auch leicht merkt, das die Bremswirkung so ein bischen pulsiert. Schwer zu beschreiben....ein bischen so als wenn eine hälfte der Scheibe etwas dicker ist als die andere.
      Mondeo Turnier Titanium 2.0 TDCI Automatik DPF - EZ12/2007 - 131PS - pantherschwarz - Navi NX - Standheizung - AHK - Teilleder und noch einige Annehmlichkeiten ;)

      gobang schrieb:

      und nach 3 Monaten quietschte es und ein Belag innen war am Ende
      Vielleicht sollte man ATE zum Thema mal anschreiben. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass da die Materialverteilung der Beläge nicht einheitlich ist. In den FAQs findet man nichts zu dem Thema.

      ate.de/www/ate_de_de/themen/10…sbelaege_de.html?page=2#1
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      Ich hatte letztes Jahr im August auch ATE scheiben mit Keramik Belägen montiert.
      Waren ziemlich schnell rostig und rollig
      Gute 20000 km später ... Stark rostig ...und gequitsche..
      Aber belagstärke noch fast komplett vorhanden
      Auto geladen und 800 km in Urlaub gefahren.....nur Autobahn .. Gemütlich gefahren...
      Am Urlaubsort ..... Quitsch extrem schlimm...
      Nach geschaut....

      Bremse hinten......
      Links aussen ... Kein Belag mehr vorhanden
      Rechts aussen auch fast weg

      War in der Werkstatt
      Bremsanlage komplett OK
      Inneren Beläge auch fast komplett weg





      Nun die vorderen bremsen...
      Bei Urlaubsantritt....
      Scheiben super sauber
      Belag komplett vorhanden
      Im Urlaub angekommen ... Rillen in den scheiben
      Und am aussehen Rand ca 1 cm breit Rost...... Was heißt das da nicht gebremst wird
      Also bei mir hat das Quietschen erst begonnen, wenn der Belagträger am äußeren Grad der Bremsscheibe begonnen hat zu schleifen, also wenn der Belag am Ende ist. Das es konstruktiv so gewollt. Ohne den Grad würde es erst quietschen, wenn gar kein Belag mehr da ist.
      Insgesamt bin ich mit der Nutzungsdauer zufrieden, da sie länger als die originalen gehalten haben. Rost hatte ich nie.
      Die Beläge vorn und hinten stammen auch von verschiedenen Händlern, gekauft zu verschiedenen Zeitpunkten. Die am Ende schnellere Abnutzung wird bei den Ceramic-Belägen normal sein.
      Das hatte vermutlich auch der Werkstattmeister der Freien gemeint, den linza4 zitiert hat.
      Man muss es nur wissen, dass bei den Ceramic-Belägen die Abschätzung der Nutzungsdauer zum Ende hin sehr schwierig ist.
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      Baumonat 10/2008
      Na, dann weiss ich ja schonmal, was ich garantiert nicht verwenden werde.
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      Ein immer wieder gemachter Fehler bei der Montage von Bremsen ist zB dass die Anlagefläche der Bremsscheibe an der Radnabe schlecht gesäubert wurde . Manche habens auch beim Auftragen von Paste auf die genannte Fläche zu gut gemeint. Auch das kann früher oder später zum Bremsenrubbeln/Lenkradflattern führen.
      Das Ablösen der Beläge vom Belagträger ist ein absolutes KO-Kriterium, weil saugefährlich. So etwas hatte ich mal bei EBC-Belägen und deswegen kommen mir die nie wieder in ein Auto. Das Gleiche gilt dann jetzt wohl für die ATE-Ceramic.
      Zum Thema Bremsenrubbeln hatte ich mich ja bereits in diversen Beiträgen geäußert.
      OH
      Die schnellste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Gerade.
      Die von den meisten Fahrern am wenigsten beherrschte Strecke zwischen zwei Geraden ist eine Kurve.
      Was das heißt?

      Geradeaus sind wir alle schnell !!!

      Achtung! Beiträge können Ironie enthalten! Ironie unterliegt nicht der Kennzeichnungspflicht!

      Meine Beiträge in diesem Forum geben ausschließlich meine persönlichen Meinungen und Wissensstände wider.

      ArthurDaley schrieb:

      Ist aber eindeutig eine Unwucht in einer Scheibe, da man es beim langsamen Ausbremsen bis zum Stand auch leicht merkt, das die Bremswirkung so ein bischen pulsiert. Schwer zu beschreiben....ein bischen so als wenn eine hälfte der Scheibe etwas dicker ist als die andere.


      Jo, war so. Neue Scheiben und Beläge und das Vibrieren ist weg. Hoffen wir, dass es so bleibt.
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