Beiträge von Go4IT

    Letzteres ist sicher auch ein Grund warum der Hersteller das Glas nicht vollflächig mit Kleber an den Rahmen befestigt hat. Guten Punkt. Ich werde jetzt auch mal untersuchen wie es sein kann das die Spiegelheizung bei besagtem Spiegel so extrem nachlassen konnte. Ohne irgendwelche mechanischen Beschädigungen kann ich mir das garnicht erklären...

    Danke für Eure Meinungen.


    Ich denke das der Hersteller schon das richtige gewählt hat zum kleben. Sicher nicht weil er einem das zerlegen des Spiegels vereinfachen wollte, sondern sicher nur weil es die einfachste, haltbarste und billigste Möglichkeit war beide Komponenten zu verbinden und zwar Witterungsfest (=Hitze, Kälte, Feuchtigkeit, Trockenheit, alle arten von Reinigungsmitteln). Hat auch meist noch produktionstechnische Gründe.


    Und ja, irgendeine Art Klebstoff kann durchaus negativ auf die silber bedampften Leitstrecken und die schwarzen Heizwiderstände wirken, diese ab- oder sogar auflösen. Ich denke das ist auch ein Grund gewesen es mit Klebeband zu machen. Aus anderen Foren lese ich das es durchaus Modelle gibt bei denen das Glas aus der Trägerplatte rausfällt oder es sich löst und wackelt. Die dortigen Bilder zeigen auffallend oft Flächen mit Kleberesten, also grad so als wäre der Spiegel mit Scheibenkleber oder Silikon draufgebappt worden ab Werk.


    Das Klebeband muss sehr dünn sein, sonst steht das Glas über den Plastikrahmen-Rand drüber hinaus, so wie dieses: https://www.amazon.de/Klebesho…0G4GQ0O4/ref=sr_1_19_sspa

    Es gibt solche "Reparatursätze" durchaus, da ist natürlich alles schon fix und fertig: http://vi.raptor.ebaydesc.com/…s=0&t=1565617145000&ver=0

    Ich habe einen BLIS-Spiegel (Originalteil) bei dem die Spiegelheizung einen Innenwidertand von 65 Ohm aufweist, also viel zu viel um ordentlich zu heizen im Winter. Daher habe ich den mal zerlegt :-)


    Mit einem flachen Plastikspatel liesen sich beide Teile bruchfrei voneinander trennen, sogar im Zustand Zimmertemperatur. Ich denke, auch wenn das alles durchaus Wärmefest sein muss (Sommer wie Winter) das bei einem Vorheizen im Backofen auf 60-70 Grad das noch einfacher geht. Nur kann man dann den Spiegel nicht mehr ohne weiteres mit den Händen halten ;-)

    Ich bin ringsrum einfach immer tiefer unter das Plastik bis sich am Ende selbiges vom Glas löste.


    Was mich u.a. interessieren würde ist, womit die beiden Hälften verklebt sind? Das sieht für mich nach einer Art, dünnem, doppelseitigem Klebeband aus. Gibt es sowas evtl. als Reparaturmaterial zu kaufen? Wiederverwenden kann man es wohl eher nicht, oder es würde zumindest nicht halten.


    Aber auch dem elektrischen Problem möchte ich mal auf den Grund gehen. Wie konnte der Spiegel, der in etwa so alt ist wie mein Nicht-BLIS-Spiegel am Auto, dennoch seinen Innenwiderstand so stark heraufsetzen? Optisch ist erstmal kein Schaden zu erkennen und Abnutzung findet in dem Sinn auch keine Statt.


    Ich werde mal die Klebereste vollständig entfernen und mir das mal unterm Mikroskop genauer anschauen.


    P.S.: Wie bei fast allen meinen Beiträgen in der "Bastelstube" folgt dieses Experiment keinem Ziel, es ist die pure Neugier. Das nur für die Ökonomen unter uns...

    Es kommt selten vor, aber hier muss ich mich Ossis Meinung zu 100% anschließen.


    Wenn etwas am Fahrzeug kaputt geht, ganz egal was, dann ist das erste, einfachste und logischste genau das passende Teil durch ein neues zu ersetzen, so auch bei der Batterie. Dagegen spricht nur: der Preis für das Originalteil ist zu hoch und es kann auch durch ein passendes Zubehörteil ersetzt werden (=anderer Hersteller/Marke).


    Abseits davon kann man Dinge zu tun die vom Hersteller so nie vorgesehen waren. Dabei ist man in der Regel allein auf weiter Flur, sprich hier kann man wenig auf Erfharung anderer bauen, muss viel selbst ausprobieren und bereit sind ggf. das daraus resultierende Lehrgeld zu zahlen. Manchmal kommen gute Dinge dabei raus, manchmal Schrott. In den Dingen einen Sinn zu suchen die ein Hersteller so oder so angeboten hat ist was für die "Laberecke", denn da spielen so viele Faktoren eine Rolle die unser kleiner Schrauberverstand mit Hausmannslogik wohl nicht erfassen kann - ich spreche vom Marketing ;-)

    So, die Felgen sind heute gekommen. Schauen im Original wirklich gut aus :-) Das Silber ist nicht so ein Silber wie bei den Originalfelgen, eher etwas gräulicher in die Titan Richtung, aber hell genug um als Silber erkannt zu werden und zu wirken. Bin zufrieden.


    Zubehör ist alles dabei, also Reduzierringe und sogar Radschrauben.


    Und das Beste ist, die Nabendeckel haben die gleiche Form und Größe von den Original-Ford Deckeln, d.H. die kann man 1:1 aufstecken! :-)

    Nun steht die Hochzeit an, mein Titanium-S Umbau geht in die letzte Runde. Bevor ich mir nun einfach "irgendeinen" Karrosseriekleber kaufe wollte ich die Erfahrenen unter uns mal um Rat fragen. Vielleicht gibt es auch da gute und weniger gute für solche Arbeiten?


    Ich hätte jetzt einfach plump 2-3 Kartuschen Sikaflex 221 in schwarz oder grau (was grad im Baumarkt da ist) gekauft... ihr wisst ja, ich bin da sehr pragmatisch und mache da nicht lange rum...:lol:


    Meine Hoffnung ist das ich die Dinger kleben und nach ne Stunde damit dann auch wieder, langsam, nach Hause fahren kann ohne das sie wegfliegen.

    Ist ein Titanium s mit 163 PS.

    Die 200Ps haben sie serienmäßig, aber den Diffusor hab ich halt auch hinten

    Ah, also nicht für Dich, richtig? In Deinem Profil steht nämlich 2.2 TDCi 200 PS, daher meine Berwirrung ;-)

    Wie ,du hast einen dicken Bruder der ungewaschen in Latzhose in deiner Küche am Wandtelefon sitzt und aus einer

    niemals gespülten Tasse Kaffee trinkt :vain:

    Nein, das ist nicht mein Bruder, DAS BIN ICH ;-) Und das ist auch kein Wandtelefon sondern eine Gegensprechanlage, darüber bestelle ich Nachschub für die Tasse. Und das ist auch nicht die Küche sondern ein Hobbykeller. Ist da irgendwo ne Kamera versteckt?