Beiträge von BBG-AE185

    Klar kosten 4 Glühkerzen 20€

    Nee, NGK (orginal) kosten 35€ (4 Stück) genau wie Markenzündkerzen. Kannst aber auch Noname für 20€ bekommen, genau wie bei Zündkerzen. Nur musst Du die Zündkerzen 3-4x wechseln bevor die Glühkerzen fällig werden.

    Und wenn der DPF voll ist reinigt sich manchmal garnichts mehr von selber.

    Defekte gibt es immer wieder. Mein DPF hat sich bisher (448 000 km) immer selbst gereinigt. Ohne statische Regenerierung oder gar externe Reinigung. Die Trübungswerte waren auch bei der letzten AU i.O.

    Neulich wieder hinter so einem Drecksdiesel hergefahren der entweder defekt war oder mal wieder seinen Ruß loswerden mußte aus dem DPF.

    bei defekten DPF geht meist nichts mehr. Einfach weiterfahren ist nicht. Natürlich gibt es einige die den DPF rausprogrammiert haben, das gab es aber auch beim Benziner mit dem KAT.

    Wenn der DPF regeneriert merkst Du das nicht wenn Du hinterherfährst.


    Aber was sollten Argumente wenn man sich auf dem Kreuzzug gegen den Diesel befindet...

    Frage , was soll diese Serviceprozedur bewirken nach dem tausch des Bremssattels oder beim entlüften ?

    soll das Entlüften unterstützen. Es wird im ABS Block das entsprechende Ventil geöffnet. Ohne die Prozedur fließt (vor allem hinten) recht wenig Bremsflüssigkeit, ob da alle Luftblasen mitgerissen werden ist fraglich. So weit ich mich erinnere wird auch die Pumpe kurz angesteuert.

    Glühkerzen statt Zündkerzen

    Glühkerzen sind preislich gleich mit den Zündkerzen. Nur haben Zündkerzen ein festes Wechselintervall und müssen viel öfter gewechselt werden.

    DPF reinigen

    das mach der während der Fahrt. Wenn alles i.O. ist muss der nicht extra gereinigt werden.

    Und über die höhere Steuer müssen wir erst ja garnicht sprechen.

    das wurde schon wiederlegt. Den Löwenanteil der Steuer bestimmt seit EZ 07/2009 der CO² Ausstoß.

    Da zahlen die alten Dieselstinker weniger wie ein neu eingestufter großer Benziner? Kann doch nicht sein!

    Diesel sind nun mal Umweltfreundlicher als Benziner, auch wenn das durch die NOx Diskussion etwas in den Hintergrund getreten ist. Benziner erzeugen halt mehr klimaschädigendes CO², in Punkto NOx und Feinstaub stehen moderne Benziner dem Diesel kaum nach.

    Aber das "anlernen" ist wohl mit ELM oder UCDS nicht möglich, oder doch?

    Umtragen mit ElmConfig geht. Im ForScan gibt es auch die Serviceprozedur "Bremsen entlüften", da kann man auswählen ob man einen Bremssattel oder das ABS Modul gewechselt hat. Bremssattel habe ich schon selbst gemacht, ABS Modul noch nicht.

    das die Gelenke meiner Lenkung so schwergängig wären und innen, obwohl die Manschetten unversehrt sind, trocken zu sein scheinen.

    die Spurstangen sind auch wirklich trocken, das muss auch so sein. Wenn die schwergängig sind ist alles i.O., wenn die hinüber sind werden sie leichtgängig bzw bekommen Spiel. Spurstangenkopf das gleiche. Eine neue Spurstange bleibt in der Position und fällt nicht nach unten.

    auch die Stoßdämpfer und Federn,

    Wenn Du an der Federung nichts ändern willst mach erst mal einen Stoßdämpfer Test. Umsonst muss man das Geld ja nicht rauswerfen. Federn setzen sich auch kaum, meist brechen sie. Das ist beim MK4 aber recht selten, im Gegensatz zum MK1-3.

    Und wie war das nochmal mit den Querlenkerbuchsen?

    Ansehen (lassen) und bei Bedarf wechseln. Ich hatte mir dieses Kit und die Puffer für die Titanium Ausführung gekauft. Dazu das Werkzeug. Ohne das Aus und Einpresswerkzeug sind die Längslenkerbuchsen nicht zu wechseln.

    Über welche Räder reden wir denn nun?

    Über das Zahnriemenrad auf der Kurbelwelle. Dessen Nut ist ca. doppelt so breit wie der Keil in der Welle. Dadurch kann man es ca. 15° auf der Welle verdrehen. Das reicht um Kurbelwelle und Nockenwelle arretieren zu können. Wenn der neue Zahnriemen aufgelegt ist wird das Zahnriemenrad durch die Riemenscheibe des Aggregateriemens auf die Kurbelwelle gepresst und damit fixiert. Ob das richtig geklappt hat kontrollierst Du indem Du den Motor 4 Umdrehungen drehst und dann nochmal mit den Stiften testest.

    Beim Auflegen des Zahnriemens musst Du nichts markieren etc, das ist bei dem beweglichen Zahnriemenrad eh sinnlos. Du musst nur darauf achten das die Zugseite (die mit der Umlenkrolle) straff sitzt. Wenn Du den Zahnriemenspanner dann spannst (wie weißt Du?) bewegt sich das Riemenrad auf der Kurbelwelle so das der Riemen komplett gleichmäßig gespannt ist. Eigentlich kann man den Zahnriemen nicht falsch auflegen.