Xenon nachgerüstet - Jetzt Probleme Boardcomputer/Canbus

  • Ich häng mich jetzt einfach mal hier an, wenn man auf Xenon umrüstet, kann man das umprogrammieren lassen mit der Leuchtmittelüberwachung? Hab probeweise mal nen Xenon-Scheinwerfer angesteckt, und dann schaltet das Auto ja die Spannung weg und zeigt an, Leuchtmittel defekt.


    Was passiert, wenn man nach dem Umcodieren auf Xenon wieder nen Halogenscheinwerfer montiert? Schaltet er dann auch wieder ab, weil die Leistung zu hoch ist?


    Oder kann man die Lampenüberwachung des Abblendlichts der Scheinwerfer deaktivieren lassen?


    Danke!

  • Also ich hab mit 4 Ford-Werkstätten hier in der Umgebung telefoniert, und keiner war fähig, mir das ganze umzuprogrammieren. Angeblich geht es nicht (was ich nicht glauben kann).


    Also bleibt nur die Lösung mit den Widerständen.

  • Ich würde einfach nur diesen Widerstand hier
    http://www.reichelt.de/25-Watt…SHOW=1&START=0&OFFSET=16&
    parallel schalten.
    Das ist mit 2.55€ die günstigste Lösung.
    Der Widerstand hat 15Ohm und kann bis 25W Abwärme verkraften. Bei knapp 15V fallen aber nur knapp 15W an - passt also optimal.
    Wenn das Steuergerät damit den Brenner immernoch abschaltet, ist was anderes defekt.
    Den Widerstand am Besten an Metall befestigen, damit die Abwärme abgeführt wird.

    Mondeo Turnier 2.0 FFV Titanium, Thunder, ACC, IVDC, Bi-Xenon, KeyFree+PowerStart, Alarmanlage, Solarreflect, PDC vorn u. hinten, TPMS, Sitzklima, Luftqualitätsmesser+kühlbares Handschuhfach, Sony-6CD, Bluetooth-FSE incl. S&C, Außenspiegel anklappbar, silberfarbene Dachreling, Notrad incl. Wagenheber


    Selbsteinbau: Rückfahr- u. Front-Kamera mit 9" TFT-Monitor in der Sonnenblende, Ambiente-Beleuchtung in den Türgriffmulden, Rückstrahler an allen 4 Türen beleuchtet


    Baumonat 10/2008

  • Zitat von Pepper: "Wo schließe ich den Widerstand an? An welches Kabel?"
    ---------------------
    An die beiden Kabel, welche vorher das Halogenlicht gespeist haben und nun die 12V Spannungsversorgung des Hochspannungs-Moduls liefern - also parallel.

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    Baumonat 10/2008

  • Ja und nein.


    Insgesamt brauchst du 2. Einen Widerstand für den linken und einen Widerstand für den rechten Scheinwerfer.
    Mit dem Widerstand verbindest du das schwarze und das rote Kabel.

  • D.h das Rote an die eine Seite vom Widerstand und das Schwarze an die andere Seite. Und dann jeweils zum Vorschaltgerät?

  • ich frage mich,warum du dir nicht gleich ein auto mit xenon gekauft hast!!!!!jeder 2 oder 3 mondeo hat xenon...und das mit canbus wird nicht so einfach..ich glaube nur ein widerstand wird nicht reichen..

  • Ich hole diesen Threat mal aus der Versenkung hoch da ich ein recht ähnliches bei meinem S-Max mit ebenfalls nachgerüstetem Xenon habe.
    Habe via ELMConfig jedoch in der CCC auf Xenon umprogrammiert, das sollte eigentlich dafür sorgen auch nur noch 35W am Scheinwerfer erwartet werden.
    Das seltsame aber ist: Meist funktionieren auch beide Scheinwerfer. Aber gelegentlich passiert es eben auch das kurz nach Einschalten des Lichts der Brenner im linken Scheinwerfer kurz einschaltet und dann gleich wieder ausgeht, gefolgt von Fehlermeldung im Convers+.
    Interessant ist aber das wenn ich die Vorschaltgeräte untereinander tausche, der Fehler ebenfalls mitwandert, sprich dann hab ich diese Symptomatik gelegentlich im rechten Scheinwerfer. Hätte hier jetzt ganz klar auf das Vorschaltgerät getippt, dies aber vor ein paar Tagen getauscht und das neue "gebrauchte" man exakt die gleichen Zicken. Kann mir schwer vorstellen das dieses Vorschaltgerät ebenfalls "defekt" ist. Vor allem da es oftmals ja auch tadellos funktioniert.
    Seltsam ist auch das wenn der Fehler erstmal da ist dann kann ich so oft ich will Licht Ein/Ausschalten, der ausgefallene Brenner zündet dann gar nicht mehr. Lasse ich den Wagen dann ne Weile stehen (keine Ahnung wielange die Zeit sein muss, variiert immer) dann geht es wieder als wäre nix gewesen...
    Was kann das sein????

  • Die Sache mit der "wartezeit" ist durch einen Modulreset zu erklären. Das HCM, welches das Problem erkennt und den DTC auslöst, überprüft die Brenner zwar permanent, aber nicht ob das Problem wieder gelöst wurde. Dazu muss der DTC gelöscht werden.
    Jetzt gibt es permanente und nicht-permanente DTCs. Letztere werden ggf. beim "Neustart" des Moduls in einer erweiterten Testroutine automatisch bestätig.


    Das ist genau der Effekt den Du beschreibst. Das warten sorgt dafür das der CAN Bus in den Schlafmodus wechselt. Das dauert einige Minuten. Beim aufwecken wird dann die Prozedur durchlaufen. Beim schnellen aus einschalten der Zündung ist das dann noch nicht der Fall.


    Teste mal folgendes mit ELM um das zu verifizieren: Wenn der Brenner ausfällt, Licht aus, ELM dran und bei ELMConfig im Modul HCM die Resetprozedur auslösen. Dann wieder Licht an. Sollte klappen.


    Das nur zur Erklärung, was dich der Lösung deines Problems aber leider nicht näher bringt, sorry.


    Das der Fehler mitwandert, sogar mit einem Austauschmodul, ist sehr merkwürdig und kann ja fast nicht sein. Hast Du die Brenner mal untereinander getauscht? Vielleicht sind die nur "um"?

  • Ah ok, das werd ich mal probieren mit dem Reset wenn der Fehler auftaucht.
    Aber trotzdem bleibt ungeklärt wieso zum einen es oftmals tadellos funktioniert und wieso der Fehler beim Austausch der Vorschaltgeräte untereinander ebenfalls mitwandert. Den Austausch der Brenner kann ich mir da sparen denn einer geht ja immer, je nachdem wo das "vermeintlich defekte" Vorschaltgerät ist. Also die Brenner sind OK, wie gesagt immer die gleiche Seite fällt sporadisch aus. Werden die Vorschaltgeräte untereinander getauscht ist es dann auch immer die andere seite...

  • Vielleicht doch mal ein drittes Vorschaltgerät testen?
    Man weiß ja nie....
    Schließlich war das ja auch ein gebrauchtes....

  • Ja ich denke darauf wird es auch hinauslaufen, aber schon seltsam den gleichen defekt bei 2 teilen zu haben... Kann ich irgendwie nicht wirklich glauben.