Welche Probleme könnten mich noch erwarten?

  • Guten Morgen liebe Ford-Freunde!


    Ich beschäftige mich gerade etwas intensiver mit meinem Mondeo, welcher seit ca. vier Jahren in meinem Besitz ist. Bisher war ich mit dem Auto echt super zufrieden aber in den letzten Wochen häufen sich die Reperaturen. Der Mondeo wird im Oktober dieses Jahr sein 11tes Jahr beginnen und er hat knapp 200.000km auf der Uhr. Verbaut ist der 1.6er Motor mit 125 PS (Benzin).


    Gemacht wurde in den letzten 9 Wochen:


    * Bremsbeläge + Scheiben hinten
    * Bremszangen wieder gängig machen (hinten)
    * Endtoff ausgetauscht
    * Kraftstoffpumpe ausgetauscht
    * verschmortes Kabel ausgetauscht


    Aktuell steht er mit einem Kupplungsschaden bei meinem Fordhändler. Wenn sie die Kupplung austauschen, inkl. allem nötigen Schnickschnack und der Schwungscheibe dann liege ich bei rund 1.900 Euro für die Reperatur.


    Den Wagen habe ich wie gesagt vor ungefähr vier Jahren für 6.500 Euro gekauft. Mit der Kupplung hätte ich bisher 4.000 Euro investiert. Alles in diesem Jahr. Die letzten Jahre lief er ohen zu Mucken und war auch immer beim Service.


    Nun ist die Frage, was tun? Ich war heute bei meinem Ford Händler und habe mir ein Angebot für den neuen MK5 geholt. Schön und gut, nur bauen wir gerade ein Haus, haben zwei Kinder und ich will uns nicht auf Teufel komm raus verschulden. Von daher spiele ich gerade mit dem Gedanken die Kupplung doch wieder erneuern zu lassen. Ansonsten ist mit dem Auto nichts.


    Nur stellt sich mir hierbei aktuell die Frage: "Welche größeren Probleme könnten noch auftreten in den nächsten Jahren?"


    Ich selber führe nur kleinere Reperaturen aus und gehe für die größeren Sachen (Bremse und Co) in die Werkstatt. Dafür gibt es ja den Ausbildungsberuf. Und Sicherheit geht bei mir vor wegen der Familie.


    Ich habe einfach die Befürchtung dass ich jetzt 2.000 Euro investiere und ich im nächsten Jahr wieder 1.500 Euro reinstecke und dann 400 und dann 900 usw. Ich hoffe ihr versteht was ich meine. Natürlich kann immer etwas kaputt gehen und der Mondeo wird mit Sicherheit hier und da nochmal etwas haben. Aber wenn das im Rahmen bleibt dann wäre es für mich in Ordnung.


    Jetzt erstmal genug der langen Rede und ich freue mich auf eure Antworten (hoffe ich). ;)


    Liebe Grüße
    Lasse

  • Hallo Lasse,
    Na ja vorraussagen kann das keiner aber bei 200.000 und mehr könnten sich vielleicht mal das Fahrwerk "melden", Stoßdämpfer, Gummilager etc. Dass da was erneuert werden muss.


    Natürlich kann immer etwas kaputt gehen und der Mondeo wird mit Sicherheit hier und da nochmal etwas haben. Aber wenn das im Rahmen bleibt dann wäre es für mich in Ordnung.


    Das ist richtig. Aber abgesehen davon ist die Antwort auf deine eigentliche Frage nicht besonders schwer.
    Erstens das:

    nur bauen wir gerade ein Haus, haben zwei Kinder und ich will uns nicht auf Teufel komm raus verschulden. Von daher spiele ich gerade mit dem Gedanken die Kupplung doch wieder erneuern zu lassen. Ansonsten ist mit dem Auto nichts.



    und zweitens hast Du ja schon eine ganze Menge reingesteckt und vieles neu machen lassen. MK5 ist ne feine Sache aber der kostet ein bissl mehr wie 2000 EUR 8)
    Auch mit einem neuen bzw. anderen Auto kannst du Pech haben. Ein neuer hat zwar Garantie usw. aber darum gehts hier ja nicht. Unter den gegebenen Umständen würde ich den Wagen also behalten, die Kupplungsache reparieren lassen und weiterfahren. In ein paar Jahren kannst Du dir immer noch Ersatz holen :thumbup:

    Der Fortschritt geschieht heute so schnell, daß, während jemand eine Sache für gänzlich undurchführbar erklärt, er von einem anderen unterbrochen wird, der sie schon realisiert hat.

  • Wenn Du in 4 Jahren 4000€ für Reparaturen u. Wartung gezahlt hast, ist das doch noch akzeptabel, dafür war die Anschaffung mit 6500€ doch auch günstig.
    Zusammen 10500€ in 4 Jahren, macht ~2600€ jährliche Abschreibungskosten.
    Auch wenn Du im 5. und 6. Jahr wieder jeweils 1000€ oder auch mehr reinstecken musst, sinken die jährlichen Abschreibungskosten jedes Jahr.
    Das rechnet sich besser als ein neuer.

    Mondeo Turnier 2.0 FFV Titanium, Thunder, ACC, IVDC, Bi-Xenon, KeyFree+PowerStart, Alarmanlage, Solarreflect, PDC vorn u. hinten, TPMS, Sitzklima, Luftqualitätsmesser+kühlbares Handschuhfach, Sony-6CD, Bluetooth-FSE incl. S&C, Außenspiegel anklappbar, silberfarbene Dachreling, Notrad incl. Wagenheber


    Selbsteinbau: Rückfahr- u. Front-Kamera mit 9" TFT-Monitor in der Sonnenblende, Ambiente-Beleuchtung in den Türgriffmulden, Rückstrahler an allen 4 Türen beleuchtet


    Baumonat 10/2008

  • , nur bauen wir gerade ein Haus, haben zwei Kinder


    Lass es reparieren, denn ich wäre sehr froh gewesen, wenn ich während meiner Bauphase (damals auch 2 kleine Kinder) vor gefühlten 50 Jahren (OK sind nur 24 Jahre her), einen so gräumigen Kombi, für dieses "relativ" wenige Geld gehabt hätte. So ein "BAUAUTO" ist Gold wert. Nach einem Einzug und dem Verschwinden des größten "DRECKS", kannste Dir immer noch überlegen, etws Neueres anzuschaffen. Jetzt benötigt man ja jeden "Pfennig" für das Eigenheim, gelle?

  • 200.000 km was erwartest du da? Hat schon einen Grund wieso die meisten bei 100.000 km das Auto verkaufen. Da beginnen viele Reparaturen und größere Wartungsarbeiten.

    Wenn man tot ist, ist das für einen selber nicht schlimm, weil man ja tot ist ... schlimm ist es für die anderen .... genauso ist das übrigens wenn man doof ist! :D

  • Mag sein dass der eine oder andere den Wagen nicht länger fahren will. Aber andererseits ist es bei vielen auch der Fall dass dann einer kommt, den kauft und nochmal ein- oder zweihunderttausend oder auch noch mehr damit weiterfährt. Sieht man ja auch hier im Forum in dem Thread in dem die Km-Leistungen dokumentiert werden.

    Der Fortschritt geschieht heute so schnell, daß, während jemand eine Sache für gänzlich undurchführbar erklärt, er von einem anderen unterbrochen wird, der sie schon realisiert hat.

  • Es geht nicht um das fahren sondern um die Kosten je älter der Bock.

    Wenn man tot ist, ist das für einen selber nicht schlimm, weil man ja tot ist ... schlimm ist es für die anderen .... genauso ist das übrigens wenn man doof ist! :D

  • Du musst deinen Mondeo ja nicht zum FFH bringen ,eine freie Werkstatt schafft das mit der Kupplung auch!
    Und das was du aufgezählt hast sind doch alles Verschleißteile,das verschmorte Kabel mal ausgenommen.

    ACC, Blis , AHK, Standheizung , Business Paket2 , Bluetooth , Navi , Aux in und USB Anschluss


    , PDC vorn und hinten, Rückfahrkamera ,18 Zoll LM in Y Design ,Key Free , Reifendruck Kontrollsystem ,
    Sitz Paket , Leder Alcantara ,Winter Paket ,Traveller Paket , Power Paket , Xenon


    mit Abbiegelicht , 2 Zonen Klima ,Nebelscheinwerfer,Dension +U DAB+ Radio.
    Taunus 1 BJ. 1972 2l OHC und EFI volldolllol

    Einmal editiert, zuletzt von Cyberhonny ()

  • Meines Erachtens ist die entscheidende Frage, wie du dein Auto nutzt. Wenn es nur für den täglichen Arbeitsweg geht und darum, die Familie von A nach B zu kutschieren, dann würde ich sagen, machen lassen und weiterfahren. Hier wurde ja bereits angemerkt, dass du für 2000,- kein neues Auto bekommen wirst.
    Wenn dein Auto allerdings tatsächlich ein Baustellenauto ist und zwar in der Form, dass er auch Material befördern muss, dann halte ich den 1.6er für denkbar ungeeignet aufgrund seiner geringen Zuglast. Ich mache derzeit selber eine Kernsanierung und mein Auto muss regelmäßig einen Hänger ziehen und ist auch schon mal mit einer halben Tonne Baustoff beladen. Genau dafür hatte ich es damals gekauft und in der Summe seiner Eigenschaften ist da der Mondeo schwer zu schlagen. Das hätte allerdings mit dem 1.6er Benziner nie und nimmer geklappt.


    Entscheiden musst du natürlich selbst, aber wenn du dein Auto behalten willst, solltest du mal checken, ob nach acht Jahren bzw. 160.000km der Zahnriemen gewechselt wurde. Wenn nicht kommt das auch noch auf dich zu (dringend!) inklusive Keilriemen und in diesem Zuge sollte man auch über Spanner und Wasserpumpe nachdenken. Da kämen noch ein mal 500-1000 Teuros auf dich zu.
    OH

    Die schnellste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Gerade.
    Die von den meisten Fahrern am wenigsten beherrschte Strecke zwischen zwei Geraden ist eine Kurve.
    Was das heißt?


    Geradeaus sind wir alle schnell !!!


    Achtung! Beiträge können Ironie enthalten! Ironie unterliegt nicht der Kennzeichnungspflicht!


    Meine Beiträge in diesem Forum geben ausschließlich meine persönlichen Meinungen und Wissensstände wider.

  • So, nachdem ich auf dem Bau einiges geschafft habe und gerade eine Entzündung im Oberschenke auskuriere, habe ich auch Zeit mich mal um diesen Thread zu kümmern.


    Zunächst danke ich euch für die zahlreichen Antworten, die mich und meine Frau unterm Strich in unserer Entscheidung bestärken. Ich habe nun den FFH angewiesen, unseren Mondeo zu reparieren. Ich hatte mir ja ein Angebot für einen neuen Mondeo eingeholt und natürlich ist dieser viel teurer. Und mit unserem und seiner Ausstattung sind wir sehr zufrieden. Die monatliche Belastung wäre meiner Meinung nach akzeptabel gewesen, wäre da nicht das Häuschen. Noch wohnen wir nicht im Haus und ich weiß daher nicht wie viel Spiel ich bei monatlichen Belastungen habe. Und da wäre ein weiterer großer Klotz am Bein nicht das Schlauste.


    Ein anderes Auto kommt erstmal nicht in Frage. Ich bin 1,98m groß, wir haben zwei Kinder und meine Frau hat auch ihre 1,74m. Von daher passt das mit dem Ford und wir sind immer entspannt von A nach B gekommen. Darum geht es uns auch bei einem Auto in erster Linie. Von daher investiere ich dieses Geld nochmals. Leider steht der Ford bei einem FFH wei die zuvor unsere Benzinpumpe ausgetauscht haben und sich drei Straßen weiter befinden. Aus diesem Grund wurde das Auto auch von Ford dorthin geschleppt. Ich habe neben dem Bau, der Arbeit und der Familie aktuell keinen Nerv dazu, zu schauen wie ich den Mondeo vom FFH wegbekomme und zu meiner freien Werkstatt 15km entfernt bekomme.


    Mein aktuelles Baustellenauto ist ein VW Lupo TDI. Sieht ganz lustig aus wenn ich damit fahre aber ich bekomme alles an Werkzeug & Co rein. Muss etwas längeres transportiert werden, dann hält der Mondeo her. Für Spachtelmasse oder andere Baustoffe habe ich bisher immer die Möglichkeit gehabt einen Sprinter von der Arbeit zu bekommen. Deshalb macht mir die kleine Maschine beim Mondeo nichts aus.


    Der Zahnriehmen wurde bereits gewechselt vom Vorbesitzer bei ca. 150.000km (meine ich). Müsste ich sonst nochmal nachsehen. Gewechselt ist er aber in jedem Fall. Ansonsten war er auch immer beim FFH zur Inspektion usw. Also eigentlich ein gepflegtes Auto. Deswegen macht mir die Laufleistung auch nicht wirklich etwas aus, denn ich bin von dem Auto überzeugt. Nur ihr seid hier deutlich pfiffiger als ich was Ford betrifft. Und wenn ich jetzt absehen könnte dass ich nochmal 3-4 Tausend Euro investieren muss (zusätzlich zur Kupplung) dann wäre es eine Überlegung wert gewesen ob ich den Ford abstoße.


    Aber wie gesagt, ihr habt mir sehr geholfen. Und Verschleißteile sind Gang und Gäbe. Mit denen kann ich mich auch anfreunden. Zumal die meisten ja auch planbar sind und dann keine größere Überraschungen ans Tageslicht befördern.


    Liebe Grüße


    Lasse