Probleme mit Tankanzeige / Motorstörung ...

  • Hallo Zusammen,
    ich habe gerade ein Problem mit meinem Mondeo (Bj.2012 2,2tdci) --> vielleicht hat ja jemand eine Idee woran es liegen könnte.
    Also es ist jetzt in den letzten 3 Wochen 3 x vorgekommen:
    Der Tank ist ausreichend gefüllt (Restweite war bis jetzt zwischen 300km und 600km). Plötzlich springt die Tankanzeige / Restweite auf 0km (mit Warnton).
    Manchmal kommt die Anzeige wieder auf normal zurück und springt dann wieder auf 0. Dann geht plötzlich die Motorkontrollleuchte an (Motorstörung, keine Leistung mehr da).
    Die Störung verschwindet wieder von selbst --> ich kann über OBD2 keinen Fehler im Speicher finden.
    Bei der Tankanzeige hatte ich auch schon das Phänomen, dass die Restweite sehr schnell abnimmt (pro 5s einen km weniger), ist die Restweite dann auf 0km angekommen, fängt die Anzeige wieder an zu steigen (sehr langsam),
    bis ein realistischer Wert wieder vorhanden ist. Das "langsame Wandern" konnte ich bis jetzt nur einmal beobachten..
    Leider taucht das Problem selten und sporadisch auf. Außerdem war es sehr warm als ich das Problem hatte. Die Autobatterie war zu dieser Zeit auch nicht mehr die Beste (Abschaltung Radio nach ca.3min bei Zündung an).
    Die Batterie habe ich vor ein paar Tagen gewechselt. Das Problem ist seitdem nicht mehr aufgetaucht (kam aber ja sehr selten)...ich trau der Sache nicht.


    Woran könnte es liegen? Niveaumessung vom Tank defekt? Kabelbruch? Kontaktprobleme?


    Vielen Dank für ein paar Ideen.

  • Nach dem Wechsel der Batterie würde ich erst einmal abwarten, ob das wieder auftaucht.
    OH

    Die schnellste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Gerade.
    Die von den meisten Fahrern am wenigsten beherrschte Strecke zwischen zwei Geraden ist eine Kurve.
    Was das heißt?


    Geradeaus sind wir alle schnell !!!


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  • Wie OH schon schrieb erst mal schauen ob es noch mal kommt.


    Falls ja gab es eine Schwachstelle an der Steckverbindung zur Pumpen-Gebereinheit im Tank.

    Gruß Tom :fahrenlenkrad:


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  • Erstmal Danke für die Antworten.


    Dumme Frage: Wo sitzt beim 2,2tdci die Steckverbindung zum Tank Geber? Beim meinem alten Focus war das unter der Rücksitzbank. Ist die Dieselpumpe hier auch in der Einheit mit verbaut (so wie beim Benziner?)?


    Gruß
    Mirko

  • Über dem Tank, der Tank muss dafür abgenommen werden.

    Gruß Tom :fahrenlenkrad:


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  • Das macht Spaß.

    Wenn man tot ist, ist das für einen selber nicht schlimm, weil man ja tot ist ... schlimm ist es für die anderen .... genauso ist das übrigens wenn man doof ist! :D

  • ich würde eher auf die Tachoeinheit tippen, bei den Temperaturen kann die auch einen weg gehabt haben.
    Die Motorkontrollleuchte wäre ja auch dann plausibler.

  • ich würde eher auf die Tachoeinheit tippen, bei den Temperaturen kann die auch einen weg gehabt haben.
    Die Motorkontrollleuchte wäre ja auch dann plausibler.


    Ich nicht , der Diesel hat meine ich eine Softwaremäßig eingebaute Schutzfunktion, was das leer fahren verhindern soll.
    Kündigt sich durch Stottern an und endet im Abstellen des Motors , ob das mit angehen der MIL einher geht weiß ich nicht.


    Sollte aber auch in der BA beschrieben sein meine ich.

    Gruß Tom :fahrenlenkrad:


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  • OH hat es doch auf den Punkt gebracht. Er ist mit einer sterbenden Batterie rumgefahren. Im Convers wirds sicher auch eine entsprechende Batteriewarnung gegeben haben. Das dabei die Instrumente spinnen können ist doch fast klar. Jetzt hat er die Batterie getauscht und alles ist wieder wölkchen :-)
    Warum sollen wir nun alle möglichen Ursachen hier heraufbeschwören die sowas hervorrufen könnte... versteht ich nicht.

  • @MDV: genau das von dir beschriebene Problem hatten wir bei unserem 2011er 2,2er Oelbrenner.
    Es fing vor einigen Wochen genau so an, Restreichweite von 350km schlagartig auf 0. Dann, nach ein paar km, ''Motorstörung'', rechts ran gefahren, Motor aus. Nach Neustart war die Tankanzeige wieder so, wie vor dem Ausfall. Dies wiederholte sich alle paar Tage, wobei wir dann zum Schluss vollgetankt hatten, um evtl. einem leeren Tank vorzubeugen.
    Weit gefehlt, am nächsten Tag zeigte die Tankanzeige '' 0'', und die Restreichweite stand auch auf 0 km. Haben uns dann mit Hängen u. Würgen (Slalomfahren, um den Tankgeber zu aktivieren) zum FFH gequält, und der attestierte dann auch 2 Tage später einen defekten Tankgeber.
    Dieser ist samt Diesel Pumpe eine Einheit, kostet allein um 420€. Dazu kommt der Ausbau des Tanks (der ja zudem noch fast voll war), Auspuffdemontage, etc., da man leider die beim Mk1 noch vorhandene Montageöffnung beim Mk4 weggelassen hat.
    Summa summarum kostete der Spaß letztlich 799€ .

    Gruß Franky
    _____________
    Immernoch.....unterwegs mit 221KW/471Nm........und loift :D


  • Ich hoffe wirklich das es an der Batterie gelegen hat - allerdings habe ich mir im Service Menü (OK-Knopf halten + Zündung) die Bordspannung angesehen. Die liegt während der Fahrt bei 14,5V - somit sollte die Lichtmaschine genügend Energie liefern. Die Warnung "Batteriespannung" wurde nie während der Fahrt angezeigt - nur wenn der Wagen aus ist und das Radio noch lief.


    Ich beobachte das Verhalten weiterhin und hoffe das ich nicht den Geber tauschen muss (wie Fast Franky beschieben hat).


    Hoffe auch das ich nicht noch mehr "Kinderkrankheiten" bekomme. Hatte letztes Jahr erst eine defekte LED Rückleuchte (LED soll ja ewig halten ;-)), dann ist vor 2 Jahren die Rückfahrkamera ausgefallen - wurde getauscht und fällt seit kurzem wieder sporadisch aus (soll wohl nicht am Kontakt am Stecker liegen), dann war letztes Jahr der Motor undicht und hat jede Menge Öl verloren (Simmering Motorseitig, 800EUR). Habe gerade mal 85000 km Kilometerstand... ||


    Vielen Dank für die hilfreichen Antworten!

  • Sieh es doch einfach anderstrum...
    Du hast nun wenigstens eine neue Batterie und weißt, dass diese den Winter lcoker durchhalten sollte.... Batterien sind eben auch nicht mehr in der Qualität von früher zu erwarten wo eine Batterie locker ein Autoleben mitgemacht hat....


    Hatte bei meinem ebenfalls nie die Meldung mit "Batteriespannung niedrig" bis dann der Winter kam... Und zack war die Spannung nicht eben mal niedrig sondern ganz schnell auch mal "zu niedrig" zum starten vom Auto... Da freut man sich wenn man bei Minusgraden dann irgendwo ein zweites Auto und ein Kabel organisieren muss und überbrücken darf.
    Hatte sogar den Fall, dass die neue Batterie nicht mal mehr den passenden Kurzschlussstrom geliefert hatte und musste deswegen die Batterie ein weiteres Mal wechseln.... Da kommt doppelt Freude auf :thumbdown:


    PS. Ich hab für den Fall immer noch ne alte / kleine Batterie in der Garage liegen ... aber das tut hier nichts zur Sache.

  • dann ist vor 2 Jahren die Rückfahrkamera ausgefallen - wurde getauscht und fällt seit kurzem wieder sporadisch aus (soll wohl nicht am Kontakt am Stecker liegen)


    von welchem Stecker redest Du? Es gibt zwei Stecker!

  • Hatte Ford freundlicherweise gecheckt, als der Simmering erneuert wurde... Die meinten sie hätten Kontakt Fett in die Steckverbindung der Kamera gemacht, da der Fehler häufig vorkommt (denke mal hinter der Kunststoff Abdeckung der Heckklappe, Nähe Nummernschild...). Wenn der Fehler immer noch da ist, dann ist das Kameramodul defekt (so die Ford Werkstatt)... Loht es sich nochmal genau hinzusehen? Ich glaube schon das es eher ein Kontaktproblem ist, als das die Kamera defekt ist...

  • wie äussert sich der Fehler?
    Ansonsten gibt es im Kofferraum rechts unten hinter der Verkleidung das Modul für die Kamera. Dort war bei mir der Stecker nicht mehr in Ordnung.

  • @M_D_V
    Ist das bei Dir noch der alte graue Kamerastecker? Da gabs ja eher mal Probleme mit.
    Die haben das ja zwischenzeitlich mal geändert.

    Der Fortschritt geschieht heute so schnell, daß, während jemand eine Sache für gänzlich undurchführbar erklärt, er von einem anderen unterbrochen wird, der sie schon realisiert hat.

  • Ich nicht , der Diesel hat meine ich eine Softwaremäßig eingebaute Schutzfunktion, was das leer fahren verhindern soll.
    Kündigt sich durch Stottern an und endet im Abstellen des Motors , ob das mit angehen der MIL einher geht weiß ich nicht.


    Ja stottert und MIL/Warnton geht an. Hatte ich schon (Tank war restlos leer weil ich nicht in der Schweiz tanken wollte :whistling: )

  • Ui, jetzt gehts etwas durcheinander mit den Themen, aber gut...


    Hatte letztes Jahr erst eine defekte LED Rückleuchte (LED soll ja ewig halten ;-))


    Naja, das ist ein alter Irrglaube der sich irgendwie in die Köpfe der Bevölkerung (ohne Elektronikhintergrund ) festgesetzt hat, oder von der Industrie dort platziert wurde. Die Wahrheit ist eine LED um vieles empfindlicher ist als eine profane Glühbirne. Etwas zuviel Strom oder gar negative Spannung (=verpolen) und das Ding ist hin. Eine Glühbirne würde darüber nur lachen ;-) Die Herausforderung liegt also darin mit einer geeigneten Elektronik die LED(s) immer in ihren optimalen Betriebsparameter zu halten und das ist im KFZ schon eine kleine Herausforderung. Und genau da gibt es die Probleme. Denn nicht die LEDs selbst gehen kaputt (das habe ich noch nie erlebt oder gesehen) sondern die Vorschaltelektronik (=Stromregler). Meist noch nichtmal weil sie billig oder falsch konstruiert wurde, sonder weil Wasser ins Gehäuse eindringt und die Leiterbahnen korrodieren lässt. Das ist zumindest beim Mondeo LED-Rücklicht praktisch immer der Fall. Das wäre sogar noch reparabel wenn man die Platine denn heraus bekäme. Die Hersteller sehen hier aber nichts vor, man soll schon den ganzen Scheinwerfer kaufen. Um da ran zu kommen müsste man die Gehäuse knacken und das meine ich wörtlich, denn sie sind nicht verklebt sondern verschmolzen. Keine Chance das heile auf und wieder zu zu bekommen!



    , dann ist vor 2 Jahren die Rückfahrkamera ausgefallen - wurde getauscht und fällt seit kurzem wieder sporadisch aus (soll wohl nicht am Kontakt am Stecker liegen)


    Ist ein bekanntes Problem. Da kommt es etwas auf den Verbauten Stecker an. Dieser sitzt, wie Du bereits richtig vermutet hast, im Kofferraumdeckel in Höhe der Heckklappenleiste. Da gab es ganz früher einen grauen Hirose-Steckverbinder. Dort drang Wasser ein und lies die Kontakte korrodieren. Kaputt geht davon nichts, weder die Kamera noch das Modul. Man könnte den Stecker theoretisch selbst austauschen oder die Leitungen einfach verlöten. Letzteres wäre das Beste, denn jede Steckverbindung ist eine Schwachstelle. Es soll aber auch wasserdichte Stecksysteme geben. Der verwendete Hirose und auch leider der danach verbaute grüne Fakra-Stecker gehören leider nicht zu dieser Kategorie. Der Hirose ist zumindest noch für den Einsatz an Stellen mit Feuchtigkeit vorgesehen, der Fakra nicht. Die Werkstatt würde Dir aber knadenlos, weil sie es nicht anders können, als Ersatz sowohl eine neue Kamera als auch einen neuen Kabelbaum bis zum Modul in der Seitenwanne am Hinterrad einbauen. Das kostet dann so nen tausender knapp.
    Falls Dich das interessiert kannst Du hier im Wiki mal sehen wie das ausschaut: https://mk4-wiki.denkdose.de/g…gen/rueckfahrkamera/start

  • Naja, das ist ein alter Irrglaube der sich irgendwie in die Köpfe der Bevölkerung (ohne Elektronikhintergrund ) festgesetzt hat, oder von der Industrie dort platziert wurde.


    Nö, das kommt von solchen Leuten, auf deren Betreiben Glühlampen verboten und Energiesparlampen mit Quecksilber eingeführt werden.
    Dieselben Leute erzählen uns ja auch Sachen über die E-Mobilität... pillepalle


    Zitat

    Denn nicht die LEDs selbst gehen kaputt (das habe ich noch nie erlebt oder gesehen) sondern die Vorschaltelektronik (=Stromregler).


    Ach, das geht locker. Ich habe da so LED-Maiskolben-Lampen für eine Deckenleuchte. Bei denen geht regelmäßig eine LED hops. So richtig mit schwarzem Punkt direkt auf dem Die. Naja, Chinaböller wahrscheinlich. Aber da liegen die kleienen SMDs wenigstens frei, da geht dann "aus 2 mach' 1" ;)

    Gruß aus Erfurt


    Schon der dritte Ford und der Fahrer wird nicht schlau draus!