Brexit und Ford

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      Brexit und Ford

      ksta.de/wirtschaft/nach-brexit…-handlungsbedarf-24290284

      Evtl. auch eine neue Chance für Genk?
      Über Google "brexit ford" findet man noch mehr...
      Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem.
      Evtl. auch eine neue Chance für Genk?
      glaub ich nicht die werden deswegen das Werk nicht neu aufmachen zu mal der europäische Hauptsitz auch in England ist.
      Und da ist es ja egal ob in der EU drin oder nicht.
      Mondeo 2.2TDCI 200PS mit Aisin Wandler Bj. 04/2011
      Div. Einbauten : Tieferlegung H&R 40mm - Scheinwerferfolien - Auspuffblenden - Tomanson TN16 19" mit 235/40R19
      War vor kurzem in Genk am Ford Werk und es sieht so aus,als ob gerade WerksFerien sind. Alles schön gepflegt und Sauber.Man könnte denken das, das Werk theoretisch morgen wieder loslegen könnte ....Ich fände es toll wenn dort wieder Autos gebaut werden.Würde viele Zölle sparen....
      "Gute Fahrer haben die Fliegenreste auf den Seitenscheiben"
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      Hi,

      natürlich liegt Valencia nicht in England, aber mit dem Austriitt Britanniens aus der EU werden für britische Produkte bei der Einfahr in die EU Zölle fällig. Der Mondeo wird zwar in Valencia gebaut, aber ich kann mir gut vorstellen, dass einige Teile oder sogar Baugruppen aus England zugeliefert werden. Nach dem Austritt würde es sich vielleicht anbieten die Teile für den europäischen (EU) Markt auch in der Eu und somit in Genk zu produzieren. Das wird sicherlich noch sehr interessant.

      Gruß René


      Rechtschreibefehler sind Special Effects und wer sie findet darf sie behalten.
      Großbritannien bleibt bis zum endgültigen Austritt ja leider Vollmitglied und kann alle zukünftig anstehenden Entscheidungen blockieren und damit Vorteile für den Scheidungsvertrag erpressen.
      Damit wird es wohl so kommen: Es ändert sich für GB fast nichts, nur dass sie dann gar nichts mehr zahlen werden. Die wirtschaftlichen Vorteile behalten und sich bei den Nachteilen aus der Verantwortung stehlen, so wird es wohl kommen.
      Mondeo Turnier 2.0 FFV Titanium, Thunder, ACC, IVDC, Bi-Xenon, KeyFree+PowerStart, Alarmanlage, Solarreflect, PDC vorn u. hinten, TPMS, Sitzklima, Luftqualitätsmesser+kühlbares Handschuhfach, Sony-6CD, Bluetooth-FSE incl. S&C, Außenspiegel anklappbar, silberfarbene Dachreling, Notrad incl. Wagenheber

      Selbsteinbau: Rückfahr- u. Front-Kamera mit 9" TFT-Monitor in der Sonnenblende, Ambiente-Beleuchtung in den Türgriffmulden, Rückstrahler an allen 4 Türen beleuchtet

      Baumonat 10/2008
      Lassen wir doch die Politik und bleibem beim Thema Ford, sonst kommt es hier zu unnötigen Streitereien :D
      Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem.
      wir werden es eh nur abwarten können alles .... und die Zeit wirds zeigen.
      Bis zum endgültigen Austritt werden eh noch 2-3 Jahre vergehen.
      Mondeo 2.2TDCI 200PS mit Aisin Wandler Bj. 04/2011
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      Da wird sich wohl eher nichts ändern, da wären die Engländer doch blöd. Wenn die mit Zöllen anfangen würden, würden sie sich selber abhängen. Und die Engländer wollen auch weiter Audi fahren, schließlich waren es fast nur Unterschicht-Typen, die für den Austritt gestimmt haben. Die, die was zu sagen haben, waren größtenteils auch Brexit-Gegner und werden auch gesprächsbereit sein.

      Und da es Grenzkontrollen auch bisher schon gab, wird sich nicht viel ändern. Wird halt genauso wie bei der Schweiz und Norwegen werden.

      Vermute ich mal...genau wissen wir es in 2 Jahren, wenn die Kündigungsfrist abgelaufen ist.
      Mondeo Turnier Titanium 2.0 TDCI Automatik DPF - EZ12/2007 - 131PS - pantherschwarz - Navi NX - Standheizung - AHK - Teilleder und noch einige Annehmlichkeiten ;)

      Für Genk ist der Brexit wohl eher keine Chance. Sollte die Teilefertigung in England durch den Ausstieg tatsächlich unwirtschaftlich werden, dann würde deren Produktion eher in Niedriglohnländer verlagert. Europanah käme da wohl Craiova in Rumänien in Frage und etwas weiter entfernt auch China oder Indien.

      Regerechte Zollschranken sehe ich jetzt erst ein mal auch nicht, aber der Aufwand an einer Grenze mit all ihren Kontrollen und Engpässen ist finanziell allein schon nicht zu verachten. Das haben wir bei der zeitweisen Schließung des Brenners ja schon beobachten dürfen. Viel schlimmer ist allerdings, dass sich nun Teile von Großbritannien abspalten wollen und in der EU bleiben wollen. Die politische und ökonomische Kraft eines "Little Britain" dürfte aber in der großen weiten Welt bereits etablierter oder sich bildender Wirtschafts- und Politblöcke gegen Null tendieren. Das würde auf Dauer den Standort schädigen und zum Abwandern oder der Schließung vieler Betriebe führen. Damit stünden die Produktionsstandorte von Ford mittelfristig dort ebenfalls zur Debatte.

      Einzig die Fahrzeug- und Teileentwicklung wäre so lange interessant, wie dort gut ausgebildetes Personal zu konkurrenzfähigen Löhnen zur Verfügung steht. Aber auch das könnte langfristig zum Problem werden, denn Bildung kostet bekanntlich Geld. Wenn sich die Staatseinnahmen verringern, muss man irgendwann das Sparen anfangen und davon bleibt die Bildung vermutlich nicht verschont.
      OH
      Die schnellste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Gerade.
      Die von den meisten Fahrern am wenigsten beherrschte Strecke zwischen zwei Geraden ist eine Kurve.
      Was das heißt?

      Geradeaus sind wir alle schnell !!!

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      Meine Beiträge in diesem Forum geben ausschließlich meine persönlichen Meinungen und Wissensstände wider.

      Onkel Henry schrieb:

      Regerechte Zollschranken sehe ich jetzt erst ein mal auch nicht
      Allein die Zollformalitäten für gewerbliche Warenlieferungen sind aber Aufwand, selbst wenn die eigentlichen Zollgebühren moderat sein sollten. Viele Firmen wissen vermutlich garnicht, was da zu tun wäre und müßten gegen Gebühr externe Dienstleister beauftragen.

      Wegen Ford brauchen wir uns eher weniger Sorgen machen, denke ich.
      Viel mehr betroffen sind doch die Japaner (Honda, Toyota, Nissan). Um im EU-Markt mitzumischen, haben die doch Werke in Europa aufgemacht und sich dabei mehrheitlich für England entschieden. Einige dieser Werke haben schon länger starke Auslastungsprobleme. Falls die Japaner da mal neu drüber nachdenken müssen, kommt ein schönes Debakel auf die EU-Flüchtlinge zu.
      Gruß aus Erfurt

      Schon der dritte Ford und der Fahrer wird nicht schlau draus!

      Erfurter schrieb:

      EU-Flüchtlinge
      Jetzt, wo du das erwähnst: Einwanderer aus England müssten dann ja bei uns auch einen Integrationstest absolvieren.
      OH
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